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Magnetstimulation: Was ist das?

Magnetstimulation ist eine nichtinvasive, schmerzlose Technik. Sie wird verwendet, um Neuronen im Gehirn und im peripheren Nervensystem mittels induzierter Ströme zu erregen und zu depolarisieren. Die Erregung wird durch schwache elektrische Ströme verursacht, die durch schnell wechselnde Magnetfelder im Gewebe induziert werden. Die Entdeckung basiert auf dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion – entdeckt vom britischen Wissenschaftler Michael Faraday im Jahr 1831.
Bei Verwendung zur Stimulation des Gehirns wird sie normalerweise als transkranielle Magnetstimulation (TMS) bezeichnet. Bei der TMS kann es sich entweder um eine einzelne oder gepaarte Impuls-TMS oder um eine repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) handeln. Die einzelne/gepaarte Impuls-TMS wird hauptsächlich in der physiologischen Forschung und zu diagnostischen Zwecken eingesetzt. Wenn die Magnetstimulation in regelmäßigen Intervallen abgegeben wird, wird sie als rTMS bezeichnet. Bei der Stimulation des Gehirns hat sich gezeigt, dass rTMS zu lang anhaltenden Effekten auf die Hirnfunktionen wie z. B. einer Verbesserung der Stimmung bei Depressionen führen kann. (George and Belmaker, 2007)

rTMS und Depressionen

Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) ist eine nichtinvasive, schmerzlose Technik, die verwendet wird, um Neuronen im Gehirn zu erregen und zu depolarisieren. Die Erregung wird durch schwache elektrische Ströme verursacht, die durch schnell wechselnde Magnetfelder im Gewebe induziert werden.

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Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) ist eine nichtinvasive, schmerzlose Technik, die verwendet wird, um Neuronen im Gehirn zu erregen und zu depolarisieren. Die Erregung wird durch schwache elektrische Ströme verursacht, die durch schnell wechselnde Magnetfelder im Gewebe induziert werden.

rTMS ist eine effektive, nichtinvasive, schmerzlose, nicht medikamentöse Alternative für die große  Anzahl Patienten, die nicht auf Medikamente ansprechen oder die die Nebenwirkungen nicht vertragen können. rTMS erfordert keine Narkose – und darf nicht mit ECT (Elektroschocktherapie) verwechselt werden.

Die Forschung und Erfahrungen aus Kliniken, die diese Behandlung anbieten, vermelden viel versprechende Ergebnisse hinsichtlich der Ansprechrate oder sogar der vollständigen Remission (Verschwinden aller Symptome der Depression). Lesen Sie zum Beispiel George et al., 2010, Connolly et al., 2012.

Kurz gefasst handelt es sich beim Kernelement der Depressionsbehandlung mit rTMS um die Abgabe magnetischer Impulse aus einer Magnetspule zur Stimulation von Nervenzellen in dem Teil des Gehirns, der die Stimmung kontrolliert (bekannt als links-dorsolateraler präfrontaler Kortex). Die rasche Veränderung der Magnetfelder induziert einen Strom, und wenn der induzierte Strom eine ausreichende Amplitude und Dauer besetzt, werden dadurch Neuronen erregt.

rTMS führt zu einem vermehrten Blutfluss in den stimulierten Hirnregionen und erhöht den Glukosemetabolismus – die Forschung hat gezeigt, dass Menschen, die an Depressionen leiden, einen reduzierten Blutfluss und Glukosemetabolismus aufweisen (Videbech, 2000).

Die Forschung zeigt auch, dass die wiederholte Stimulation des links-dorsolateralen präfrontalen Kortex eine antidepressive Wirkung auf Menschen besitzt, die an einer Major-Depression leiden, und dass rTMS den Spiegel der Neurotransmitter Dopamin und Serotonin im zentralen Nervensystem erhöht. Neurotransmitter sind chemische Verbindungen, die von Gehirnzellen verwendet werden, um sich gegenseitig Signale zu geben.

Eine Metaanalyse von 34 Studien zum Vergleich von rTMS mit einer Scheinbehandlung zeigte, dass rTMS bei der Behandlung von Depressionen effektiver ist als das Scheinprodukt – und rTMS außerdem effektiver gegenüber dem Scheinprodukt ist als die meisten Antidepressiva.(Slotema et al., 2010)

Bitte beachten Sie, dass rTMS eine anerkannte und weit verbreitete Therapie in den USA darstellt, die Behandlung in Europa und im Rest der Welt jedoch weiterhin nur begrenzt angeboten wird. Wenn Ihr Arzt oder Psychiater sich mit der Behandlung noch nicht auskennt, wenden Sie sich bitte unter depressioninfo@magventure.com an MagVenture, damit wir Sie auf einen Anbieter der Behandlung in Ihrer Nähe hinweisen können.

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